WILLY, wer sonst!

Opernmusical
Aufstieg und Fall des Willy Brandt

von Gabriele Pott und Birgit Kronshage

Premiere: Sa. 31. Juli - 17 Uhr
Weitere: 1.,7.,8. August - 17 Uhr
Schulaufführung: 6.08. - 10:30 Uhr


Opernmusical für Solisten, Orchester und Jugendchor

Ein begnadeter Redner war er, Visionär, Weltbürger - mit dem Opernmusical „Willy, wer sonst?“ bringt das Musikfestival Kunst am Kai am 31. Juli das Leben des Lübecker Ehrenbürgers Willy Brandts auf die Bühne. In dem neuen Werk von Gabriele Pott und Birgit Kronshage wird Aufstieg und Fall eines der faszinierendsten deutschen Persönlichkeiten musikdramatisch nachempfunden. Bereits zum 8. Mal findet im Hafenschuppen C eine Jugendoper verbunden mit einem 2-wöchigen Theatercamp für 40 Jugendliche statt. Die Aufführungen einer Oper für junge und jung gebliebene Menschen im Hafenschuppen haben sich im Lübecker Kulturleben fest etabliert.

Neben dem Jugendchor stehen 5 Solisten mit Stefan Hahn in der Titelpartie und das Kunst-am-Kai-Orchester als Hauptakteure mit Musik, Tanz und Schauspiel auf der Bühne. Los geht’s mit der Party auf der Berliner Mauer - sie ist auch das zentrale Bühnenelement - die Willy Brandt als politischer Pensionär miterlebt. Von hier aus werden wichtige Lebensstationen Brandts dargestellt, vom Mauerbau bis zum Mauerfall, wobei die berührende Geste des „Kniefalls von Warschau“ zum emotionalem Höhepunkt wird. Seine politischen Weggefährten Herbert Wehner und Egon Bahr sind unvergessen, in dem neuen Stück kehren sie ebenfalls ins Rampenlicht zurück.

Brandt war aber auch ein Lebemann und Familienvater in einer Zeit des Umbruchs, auch diese Facetten seiner Persönlichkeit werden musikalisch in Licht gerückt, vor allem von dem großen Jugendchor wird das Lebensgefühl der 60-er und 70-er Jahre musikalisch inszeniert. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Wahrnehmung seines privaten Umfelds mit seiner Frau Rut und seinen Kinder gelegt: hier prallen die gegenläufigen Bewegungen der Zeiten sichtbar aufeinander. Zu der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen, die sich in Mode, Musik und Kultur abbildet, steht das Aufbauen von Grenzen in starkem Kontrast. Die Mauer, die das Alltagsleben durchzieht und an der sich die Weltbilder von Ost und West scheiden, sorgt für einen jahrelangen Leidensweg im privaten wie im beruflichen Umfeld.

Wie kaum ein anderer hat Willy Brandt die Bundesrepublik geprägt, gegen Nazi-Deutschland gekämpft und später als Bürgermeister West-Berlins, Außenminister und Bundeskanzler die Bundesrepublik verändert. Als aktiver Politiker wurde er verehrt, aber auch angefeindet - später wurde er zu einem Mythos, der bis heute hält und gerade für die junge Generation als Ermutigung steht, an Visionen zu glauben, die die Welt verändern.

Das künstlerische Team
Gabriele Pott : Musik und künstlerische Leitung
Birgit Kronshage: Libretto und Regie
Martina Wüst: Choreografie

Solisten
Stefan Hahn: Willy Brandt
Nataliya Bogdanova: Rut Brandt
Andreas Post: Egon Bahr
Simon Rudoff: Herbert Wehner
Annemarie Wolf: Sekretärin

Kunst-am-Kai-Orchester (Konzertmeisterin: Franziska Ribbentrop)

Kinder- und Jugendchor des Musikfestivals Kunst am Kai

Team für Kostüm, Bühnenbild und Bühnentechnik: Wiebke Bachmann, Alex Mans, Tabea Werbonat

Kompositionsauftrag
von Birgit Grasse, ehemalige Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung zum 7. Dezember 1970,
an Gabriele Pott, Komponistin und Künstlerische Leiterin des Musikfestivals KUNST am KAI

Veranstalter: Kunst am Kai e. V.

M. Wüst, B. Kronshage, G. Pott
M. Wüst, B. Kronshage, G. Pott

Galerie (Fotos von der Generalprobe)

Fotos: christoffer.greiss.photo

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